Ganz viel Lob für Jugendfeuerwehrwart Uwe Bauer

STEINBACH - (grs). Auf solche Mitstreiter ist die Freiwillige Feuerwehr Steinbach zu Recht stolz: Uwe Bauer, Jugendfeuerwehrwart in diesem Michelstädter Stadtteil, ist für sein außergewöhnliches Wirken zur Förderung des Nachwuchses gewürdigt worden. Dies geschah am Samstagabend beim Jahresball der Steinbacher Wehr im örtlichen Bürgerhaus, dort händigte Stadtbrandinspektor Gerd Beller die entsprechende Urkunde aus.

Viel Lob für vorbildliches Engagement

Uwe Bauer ist seit 30 Jahren als Jugendfeuerwehrwart der Steinbacher Feuerwehr aktiv, zudem ist er Mitglied der Einsatzabteilung. Auch auf Kreisebene kümmert sich der Mann um den Feuerwehrnachwuchs.

Wie Beller betonte, bringt sich Bauer gemeinsam mit seiner Frau Michaela – und nun schon seit drei Jahrzehnten – für die Kinder und Jugendlichen in der Steinbacher Feuerwehr ein. Dies sei ein vorbildliches Engagement. Die meisten der aktuellen, jüngeren Aktiven, so der Stadtbrandinspektor, hätten bei Uwe Bauer erstmals „Feuerwehrluft“ geschnuppert. Nun bildeten sie das Rückgrat der Wehr. Anerkennung äußerte Beller ebenso für die Steinbacher Feuerwehr als Ganzes; man sei fit in Sachen Brand- und Katastrophenschutz, bemühe sich zudem um Geselligkeit und Kultur im Stadtteil.

Bauers Kollegen bedankten sich ebenfalls bei ihrem Jugendfeuerwehrwart: Wehrführer Michel Bomanns und Vorsitzender Jochen Hofferberth überreichten ein Geschenk.

Auch Beförderungen rücken in den Fokus

Der Ball bot zudem Gelegenheit, drei Feuerwehrmänner zu befördern: Dominik Stier wurde zum Löschmeister ernannt, Maurice Bomanns und Marco Germann sind nun Oberfeuerwehrmänner. Der um die 30 Aktive zählende Spielmannszug der Steinbacher Wehr, in dem etliche Spielleute aus anderen Städten und Orten des Landkreises mitwirken, bereicherte unter Stabführung von Harald Löb die Veranstaltung. Den Ball der Steinbacher gibt es seit Anfang der 1950er Jahre.

 

 Brandschutzerziehung im Feuerwehrhaus Steinbach

So fahrern Kinder auf den Brandschutz ab.
Nachwuchswerbung und Brandsicherheitstraining haben bei der Freiwilligen Feuerwehr von Steinbach Gestalt angenommen. D...enn wie gut das selbst gebaute Mini-Feuerwehrfahrzeug diese Aufgaben erfüllt, hat nun eine weitere Vorführung vor Augen geführt. Mädchen und Jungen der Kindergärten „Arche Noah“ und „An der Basilika“ begeisterten sich für das Modell, an dem Vorsitzender Jochen Hofferberth (links) den jungen Besuchern erklärte, wie ein Löschfahrzeug aufgebaut und ausgerüstet ist (Foto: Gerd Waßner).

 

Neben Mannschaftstransportwagen erhalten auch die Minis ein eigenes kleines Übungsfahrzeug

Vor dem neuen Mannschaftstransportwagen freuen sich (von links) Wehrvorsitzender Jochen Hofferberth, Ortsvorsteher Jochen Leimgruber, Stadtbrandinspektor Gerd Beller, Wehrführer Michel Bomanns, der gerade von der der Ersten Stadträtin Klementine Dingeldein symbolisch den Fahrzeugschlüssel erhält, sowie einige Kinder der Mini-Feuerwehr bei ihrem ebenfalls neuen kleinen Feuerwehrauto.

Foto: Gerd Waßner

 

STEINBACH - Gleich zweifachen Grund zum Feiern hatte die Freiwillige Feuerwehr Steinbach: Vorgestellt wurden der neue Mannschaftstransportwagen (MTW), den sich die Wehr angeschafft hatte, und das in Eigenhilfe durch den Wehrvorsitzenden Jochen Hofferberth binnen drei Jahren erbaute kleine Einsatzfahrzeug, mit dem die Mini-Feuerwehr Steinbach künftig üben wird. Der Spielmannszug der Steinbacher Wehr umrahmte die Fahrzeugübergabe mit einigen Liedern.

Bei dem neuen Mannschaftstransportwagen handelt es sich um einen Ford Transit mit acht Sitzplätzen, der mit allen technischen Neuheiten und für den Feuerwehreinsatz notwendigen Erfordernissen von der Firma Compoint in Forchheim umgebaut und ausgestattet wurde. Das seitherige, kleinere MTW der Steinbacher hat die Feuerwehr Hüttenthal erworben. 

Wehrvorsitzender Jochen Hofferberth und Wehrführer Michel Bomanns erläuterten die technischen Details des neuen Fahrzeugs, das aus eigener Kraft für rund 46 000 Euro angeschafft wurde. Der Betrag stammt zum größten Teil vom Erlös des jährlichen Wäldchenfests sowie aus den Mitgliedsbeiträgen und Spenden, wie Hofferberth ausführte. Dank sagten Hofferberth und Bomanns den städtischen Gremien mit Bürgermeister Stephan Kelbert und der anwesenden Ersten Stadträtin Klementine Dingeldein, die eine finanzielle Unterstützung für das neue Fahrzeug zugesichert hätten, sowie Stadtbrandinspektor Gerd Beller. Die Erste Stadträtin und auch der Ortsvorsteher Jochen Leimgruber fanden viel Lob und Anerkennung für die Steinbacher Wehr, die mit der Ausrichtung des Wäldchenfests, bei dem die gesamte Wehr personell gefordert sei, die finanziellen Voraussetzungen geschaffen habe zur Anschaffung des Fahrzeugs. „13 Jahre Wäldchenfest stecken hier drin, und es ist gut zu sehen, dass die Entwicklung in der Steinbacher Wehr weitergeht“, sagte Dingeldein. „Ich bin beeindruckt, was die Steinbacher Wehr nicht nur für den Brandschutz, sondern auch für ihre Nachwuchsarbeit leistet, fügte der Ortsvorsteher an. Auch Stadtbrandinspektor Gerd Beller konnte diesen „besonderen Fahrzeugübergaben“ nur anerkennend beipflichten und hob die Arbeit des Wehrvorsitzenden Jochen Hofferberth hervor, der quasi im „stillen Kämmerlein“ das neue kleine Fahrzeug für die Mini-Feuerwehr selbst gebaut hatte.

Wie Hofferberth dazu erklärte, habe er im Jahr 2014, als die Mitgliederzahlen der Mini-Feuerwehr immer weiter zurückgingen, den Entschluss gefasst, ein Feuerwehrauto für die Mini-Feuerwehr zu bauen, um Kinder und Jugendliche damit zu animieren, der Wehr beizutreten.

Der Ursprung des jetzigen Fahrzeugs sei ein kleines Mini-Quad gewesen, das aus Spendengeld gekauft wurde. Verwendet werden konnte aber nur ein kleiner Teil, wie etwa Räder, Achse, Stoßdämpfer und Bremsen.

Dass die Kinder mit ihrem neuen Feuerwehrfahrzeug schon gut umgehen können, zeigte sich nach der offiziellen Vorstellung der beiden Fahrzeuge, als sie erste Runden mit dem Miniauto drehten.

Die Erwachsenen labten sich derweil an Gegrilltem und Getränken.

 

 

 

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Aufbau Wäldchenfest 2017

   
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